Usability - Mensch Maschine Kommunikation

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Usability: in den Medien wird immer öfter darüber gesprochen, Hersteller von Software bewerben mit dem Begriff ihre Produkte und wir als Agentur haben alltäglich mit Usability-Anforderungen zu tun.

Nur - was bedeutet Usability für uns als Agentur?
Der Begriff „Usability“ findet leider keine wirklich passende Übersetzung in der deutschen Sprache, aber versuchen wir´s doch einfach mal so: für die Umsetzung von Kundenwünschen gilt es für unser Team, auf allen Ebenen immer einen optimalen Weg zu finden. Sei es nun Websitegestaltung, Software-Oberflächendesign oder Beratung bei redaktioneller Inhaltspflege. 

Unser Ziel: die Kunden unserer Kunden zufrieden zu stellen. Dabei steht die so genannte Nutzerfreundlichkeit stets im Vordergrund.

Um Ihnen einen Einblick in die Entwicklung der Usability zu vermitteln, berichten wir im ersten Teil unserer Bericht-Reihe über „Usability - gestern und heute“. Dazu konnten wir auch Dr. Peter J. Haubner, den Usability-Fachmann der Universität Karlsruhe vom "Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB)", für ein Gespräch gewinnen. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle für Ihre Zeit, Herr Dr. Haubner.
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Usability - ein kleiner Einblick in die Geschichte
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Die ersten Schritte in Richtung "Usability" wurden in den 40er Jahren im militärischen Bereich unternommen. Grundidee war die Optimierung der Mensch-Maschine-Kommunikation. Ziel war es, die Technik an den Menschen anzupassen. Die Anforderungen des menschlichen Körpers an seinen Arbeitsplatz und seine Arbeitsumgebung wurde unter die Lupe genommen, um so die Bearbeitungs-zeit zu verkürzen, menschliche Fehler zu minimieren und die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen.

Natürlich fanden die gewonnen Erkenntnisse auch Interesse und Umsetzung in der Großindustrie, allen voran in der Prozesstechnik. Unternehmen führten die neu gewonnenen Erkenntnisse ein, um Vorgänge zu optimieren und dadurch effektiver zu produzieren. Die Globalisierung zeigte hier bereits die ersten Auswirkungen und die Forschung wurde vorangetrieben.

Aus diesen Prozessen und weiteren Forschungsergebnissen entstand in den 60er Jahren das Verständnis, das im so genannten "Systems Engineering" umgesetzt wurde. Methodische Planung, um komplexe Projekte unter dem wirtschaftlichen Aspekt zu realisieren, wurde als systematischer Weg eingeschlagen und ist heutzutage nicht mehr wegzudenken.

Mitte der 70er wurde die Erforschung der ergonomischen Bedingungen des Menschen insbesondere am Bildschirmarbeitsplatz intensiviert. Dieser Forschungsbereich in Verbindung mit dem "Systems Engineering" und unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Anforderungen fand zu Beginn der 80er Jahre mit "Usability Engineering" seinen Fachbegriff.

Mit der Zeit kamen immer mehr computerunterstützte Arbeitssysteme hinzu. Der Computer startete seinen Einzug in nahezu alle Bereiche des wirtschaftlichen und privaten Lebens. Programme und Prozesse wurden nun benutzerorientiert entwickelt und das "User Interface", die Schnittstelle zwischen Mensch und Rechner, wurde zum Mittelpunkt der täglichen Arbeit. Auch die Ergonomie am Arbeitsplatz in Form von fingerfreundlicher Tastatur, idealer Beleuchtung, einfacher Mouse-Führung bis hin zur positiven Einwirkung durch ein angenehmes Raumklima, werden berücksichtigt.
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Usability heute
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Die Gestaltung für das Auge des PC-Nutzers spielt heute umso mehr eine entscheidende Rolle für die Akzeptanz des Endprodukts - ist es nun eine Software, ein Internetportal oder eine Website. Intuitiv nutzbar sollen die Anwendungen heutzutage sein. Aufgabengerecht, auf die Zielgruppe abgestimmt und ansprechend auf den ersten Blick - das sind Anforderungen an modernes Screendesign - und das haben wir uns als Grundlage und Qualitätsmerkmal für unsere Arbeit auf die Fahne geschrieben.

Eine grafische Benutzeroberfläche von heute wird nach stetig weiterentwickelten Kriterien erstellt. Der Betrachter möchte auf einen Blick erfassen, was auf dem Bildschirm dargestellt wird.
Ob nun Software oder Website - es muss klar ersichtlich werden, wie die Oberfläche aktiv genutzt werden kann. Der dahinter stehende Prozess ist Schritt für Schritt durchdacht und versucht, die bestmögliche Nutzbarkeit umzusetzen.

Zum Beispiel soll das Auge des Besuchers nicht unzählige Animationen sondern eine ansprechende Navigation vorfinden. So bleibt eine intuitive Orientierung für die Besucher der Website gewährleistet. Dabei gelten in der Onlinegestaltung andere Regeln als in der traditionellen Printgestaltung. Denn auf dem Papier werden Bilder und Farben ganz anders wahrgenommen als auf einem Bildschirm.

Um einen Teil dieser Anforderungen umzusetzen, ist es notwendig, den Blickverlauf einer Website zu berücksichtigen. Das bedeutet darauf zu achten, dass Blicke des Betrachters gezielt geführt werden können. Untersuchungen darüber, wie der Blick über ein User Interface wandert, ergeben typische Blick-Muster - den Blickverlauf. Bilder und Texte werden dabei unterschiedlich wahrgenommen.

Auch die gesamte Menügestaltung und Menüfunktion, die Optimierung von Softwareabläufen und deren Darstellung, das Layout von Texten, sowie die Farbwahl fließen in den Gesamteindruck der grafischen Oberflächengestaltung mit ein. Und genau in diesen verschiedensten Anforderungen liegt die Herausforderung der effektiven Schnittstellengestaltung zwischen Mensch und Maschine.
(30.09.2005)